Wie ich die Kinder in meinen Akrobatikkursen in Neukölln absichere und Schritt für Schritt bis zum Salto aufbaue.
Zu den Kinderkursen
Akrobatik sieht riskanter aus, als sie ist, wenn sie richtig aufgebaut wird: mit Hilfestellung, Weichbodenmatten und Schritten, die zum Kind passen. In neun Jahren Kindertraining hat sich bei mir noch kein Kind ernsthaft verletzt. Das Schlimmste waren leichte Prellungen, mal ein eingerissener Fingernagel oder eine leichte Stauchung nach einer Landung.
Ich bin Fabian, Sportwissenschaftler und Berufsakrobat, und gebe in Neukölln Akrobatikkurse für Kinder. Hier erkläre ich, wie ich die Kinder absichere, in welcher Reihenfolge sie lernen und was ihr zu Hause üben könnt.
Fast alle Eltern haben am Anfang dieselbe Sorge: dass sich ihr Kind verletzt oder dass der Sport zu viel Risiko hat. Manche schauen deshalb die ganze Stunde rein, und die Kinder laufen zwischendurch zu ihnen raus.
Das verstehe ich gut. Mein Ziel ist, dass ihr Vertrauen fasst und seht, dass ich das im Griff habe. Deshalb dürft ihr bei der Probestunde zuschauen.
Kinder brauchen weniger Aufwärmen als Erwachsene. Trotzdem lassen wir es nie aus, damit der ganze Körper warm ist, bevor gesprungen wird.
Kein Kind springt bei mir einen Salto, bevor die Grundlagen sitzen. Der Weg sieht ungefähr so aus:
Ein Kind ist bereit für den nächsten Schritt, wenn es eine Bewegung selbstbewusst und sicher allein macht und meine Hilfestellung kaum noch braucht.
Manchmal ermutige ich auch: Wenn ein Kind körperlich schon alles mitbringt, sich aber noch nicht traut, und ich merke, dass es bereit ist.
Und ich bremse, wenn ein Kind übermütig wird. Wenn es immer mehr will und von immer höher herunterspringen möchte und ich merke, dass es das Risiko nicht einschätzen kann.
Ich habe Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit und Breitensport studiert (B.A.). Das ist ein sportpädagogisches Studium: drei Jahre lang lernt man, wie man Menschen richtig unterrichtet, mit vielen praktischen Übungen und viel Nachdenken darüber, was geht und was nicht. Dazu kommt meine Arbeit als Berufsakrobat. Was ich unterrichte, mache ich selbst auf der Bühne.
Worauf du bei jedem Kindertrainer achten kannst, habe ich auf der Seite Woran du einen guten Kindertrainer erkennst aufgeschrieben.
Manchen Eltern zeige ich am Ende der Stunde, wie man beim Flickflack richtig Hilfestellung gibt. Einige Väter haben das in letzter Zeit bei mir gelernt. Die Hilfestellung für Saltos bringe ich Eltern dagegen normalerweise nicht bei. Die gehören ins Training.
Für gesunde, fitte Kinder mit Bewegungsdrang. Für Kinder mit körperlichen Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen fehlt mir die Ausbildung für einen Förderschwerpunkt. Dafür gibt es spezialisierte Angebote, die das besser können.
In neun Jahren Kindertraining hat sich bei mir noch kein Kind ernsthaft verletzt. Vorgekommen sind leichte Prellungen, mal ein eingerissener Fingernagel oder eine leichte Stauchung nach einer Landung.
Mit Hilfestellung von mir bei jeder neuen Bewegung, mit Weichbodenmatten und der Airtrack-Bahn und mit einem Aufbau in kleinen Schritten. Flickflack und Rückwärtssalto üben die Kinder nur mit meiner Hilfestellung.
Ja. Eltern dürfen bei der Probestunde dabei sein und sehen, wie ich mit den Kindern arbeite.
Ich habe Sport- und Bewegungsvermittlung in Freizeit und Breitensport studiert, ein dreijähriges sportpädagogisches Bachelorstudium. Außerdem bin ich Berufsakrobat.
Handstand an der Wand, wenn genug Platz ist und keine scharfen Kanten in der Nähe sind. Alles, was darüber hinausgeht, gehört auf eine Matte. Die ersten Saltos lieber ins Wasser als auf harten Boden.
Mittwoch 15:30 Uhr ab 6 Jahren, 16:30 Uhr ab 10 Jahren. Probestunde 10 Euro. Alles zum Kurs auf der Seite Akrobatik für Kinder.
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